Kultur · Natur
Nickelmuseum Hopfriesen im Obertal
ca. 1 Stunde · beliebig · Kostenlos8,4 km
Bevor Schladming für Pisten und Loipen berühmt wurde, gruben hier Knappen nach Silber, Kupfer — und Nickel. Am Talschluss des Obertals, dort wo sich die Wege zur Eschachalm verzweigen, steht mit dem Schmelzofen von Hopfriesen aus dem Jahr 1840 das letzte erhaltene Schmelzwerk für Buntmetalle im gesamten Ostalpenraum. Direkt daneben wartet das Nickelmuseum: eine gläserne, begehbare Vitrine mitten in der Bergkulisse der Schladminger Tauern. Die Ausstellung 'Geröstete Steine und gestochene Speise' zeigt dir, wofür Nickel früher gebraucht wurde und heute noch gebraucht wird — bei freiem Eintritt.
Das erwartet dich
Das Nickelmuseum ist als große begehbare Schauvitrine konzipiert — Architektur und Landschaft verschmelzen hier auf reizvolle Weise. Die Dauerausstellung 'Geröstete Steine und gestochene Speise' spannt den Bogen von der beschwerlichen Erzgewinnung im 19. Jahrhundert bis zu modernen Anwendungen des Metalls, von der Teekiste bis zur Prothese. Draußen erkundest du den denkmalgeschützten Schmelzofen von 1840, und für Kinder gibt es einen eigens angelegten kleinen Stollen zum Hineinkriechen und Entdecken.
Öffnungszeiten & Eintritt
Der Eintritt ist frei (Stand: Juli 2026). Betreut geöffnet ist das Museum von Ende Mai bis Mitte Oktober, jeweils am Mittwoch- und Freitagvormittag von etwa 9:30 bis 13:30 Uhr — an diesen Terminen bekommst du auch spannende Erklärungen zur Bergbaugeschichte des Obertals. Außerhalb dieser Zeiten lässt sich der historische Schmelzofen von außen jederzeit besichtigen, etwa als Station am Schmelzofenrundweg. Aktuelle Infos findest du auf wildewasser.at.
Anreise ab Schladming
Mit dem Auto fährst du über Rohrmoos ins Obertal und folgst der Obertalstraße talein bis zum Parkplatz Hopfriesen — rund 10 Kilometer, etwa 20 Minuten. Von dort führt eine kleine Brücke über den glasklaren Obertalbach direkt zum Museum. Die Fahrt durch das wildromantische Tal ist schon für sich ein Erlebnis, und selbst bei tief hängenden Wolken hat die Szenerie am Talschluss ihren ganz eigenen Reiz.
Insider-Tipps
Kombiniere den Besuch mit dem Schmelzofenrundweg, einem kurzen, familientauglichen Themenweg entlang des Obertalbachs — er funktioniert auch mit Regenjacke gut. Kinder lieben den kleinen Bergwerksstollen neben dem Museum. Danach lohnt eine Einkehr in einer der Hütten im Obertal, etwa auf dem Weg zur Eschachalm. Wer mehr über den Schladminger Bergbau wissen will, hängt an einem anderen Tag das Stadtmuseum im Bruderladehaus dran — die perfekte Ergänzung.
- Letzter erhaltener Buntmetall-Schmelzofen der Ostalpen (1840)
- Begehbare Glas-Vitrine in den Schladminger Tauern
- Kleiner Kinderstollen zum Entdecken
- Eintritt frei
Tipp: Das Museum ist nur mittwoch- und freitagvormittags betreut geöffnet — plane deinen Besuch entsprechend. Der kurze Schmelzofenrundweg entlang des Obertalbachs lohnt sich auch bei Nieselwetter, danach wärmst du dich in einer nahen Hütte auf.
Anreise: Ab Schladming über Rohrmoos ins Obertal bis zum Parkplatz Hopfriesen (Obertalstraße) — ca. 10 km, rund 20 Minuten, dann wenige Minuten zu Fuß über die kleine Brücke.
Preis: Eintritt frei; geöffnet Ende Mai bis Mitte Oktober, jeweils Mittwoch- und Freitagvormittag (ca. 9:30–13:30 Uhr). Stand: Juli 2026.
Zuletzt aktualisiert: 21. Juli 2026
lage & anfahrt.
8,4 kmLuftlinie vom winter.gartenGoogle Maps ↗
häufige fragen.
Was kostet das Nickelmuseum Hopfriesen?
Der Eintritt ist frei (Stand: Juli 2026).
Wann hat das Museum geöffnet?
Von Ende Mai bis Mitte Oktober jeweils Mittwoch- und Freitagvormittag (ca. 9:30–13:30 Uhr). Der historische Schmelzofen ist von außen jederzeit zu sehen.
Ist das Nickelmuseum für Kinder geeignet?
Ja, neben dem Museum gibt es einen kleinen, eigens gebauten Stollen für Kinder, und der zugehörige Schmelzofenrundweg ist familientauglich.
Wie komme ich zum Nickelmuseum?
Mit dem Auto über Rohrmoos ins Obertal bis zum Parkplatz Hopfriesen (ca. 20 Minuten ab Schladming), dann wenige Minuten zu Fuß über die Brücke.
Lohnt sich der Besuch bei schlechtem Wetter?
Ja — das Museum selbst ist überdacht, und der kurze Weg vom Parkplatz ist auch mit Regenjacke gut machbar. Bei Dauerregen empfiehlt sich festes Schuhwerk.





